Milch – ein umstrittenes Thema

Gesundheitliche Aspekte

Die Aufgabe der Milch ist es den Säugling so lange zu versorgen bis er feste Nahrung aufnehmen kann – das kann man ganz allgemein über alle Spezies hinweg sagen. Daher enthält Kuhmilch verschiedene sognannte Wachstumshormone. Da ein Kalb sehr viel schneller wächst und zunimmt als ein menschliches Baby, enthält Kuhmilch sehr viel mehr Wachstumshormone als die Muttermilch einer Frau. Diese Wachstumshormone – und hier wird es gefährlich – fordern auch das Wachsen von Krebszellen. Übrigens ist der Mensch das einzige Lebewesen, welches die Muttermilch eines anderen Säugetiers konsumiert.

Aufgrund der Massentierhaltung ist die herkömmliche Milch mit Hormonen, Antibiotika und anderen Medikamenten, sowie Pestizidrückständen und Pilzen stark belastet. Auch Blut- und Eiterrückstände finden sich in der Kuhmilch wieder. Dies gilt für die pasteurisierte oder ultrahocherhitze Milch aus dem Supermarkt.

Die Alternative dazu ist die Rohmilch, diese enthält zumindest einige Vitamine mehr als die industriell verarbeitet Milch, doch auch hier gilt, dass diese Milch für Kälber und nicht den menschlichen Organismus bestimmt ist.

Die haltbare Milch kann Erkältungs- und Infektionsanfälligkeiten, Darmprobleme, Atemwegs- und Hauterkrankungen mit sich bringen.

Außerdem sind Milchprodukte „schlechte“ Säurebildner – was das bedeutet könnt ihr in meinem Betrag „Säure-Basen-Balance“ nachlesen.

Regelmäßiger Verzehr von Milchprodukten kann letztlich auch zur Arterienverengung und somit zum Herzinfarkt beitragen.

Ethische Aspekte

Wie in vielen anderen Industriezweigen geht es auch hier darum, das ganze möglichst rentabel für die daran verdienenden Unternehmen zu gestalten, das Wohl der Tiere geht hier längst unter. Die Kühe werden gezüchtet, so dass diese bis zu 8.000 Liter pro Jahr abgeben. Die Kühe sind in winzigen Ställen, wo sie nur stehen oder liegen können untergebracht, bewegen können sie sich dort nicht. Damit die Milchproduktion nicht nachlässt werden die Kühe einmal jährlich künstlich befruchtet. Nach der Geburt wird das Kalb direkt von der Mutter getrennt, bei der „Bio-Kuh“ wird das Kalb nach drei Tagen von der Mutter weggenommen. Jeder der eine Ahnung von der Bindung einer Mutter und des neugeborenen Kindes hat – egal welche Spezies – kann sich den Trennungsschmerz auf beiden Seiten vorstellen. Die Kälber schreien nach ihrer Mutter, die Kühe nach ihren Kälbern. Den Neugeborenen blüht entweder das gleiche Schicksal wie ihrer Mutter oder sie werden gemästet und geschlachtet.

Es gibt so viele Alternativen:

Egal ob ins Müsli, Porridge, zum Kochen oder Backen es gibt eine Vielzahl an Pflanzenmilchen wie Sojamilch, Hafermilch, Reismilch, Mandelmilch oder Haselnussmilch. Alle diese Alternativen sind kein muss in einer pflanzlichen Ernährung, sondern eine Ergänzung die super schmeckt und dem Körper nicht schadet.

Wie ihr sehen könnt, sehe ich das Thema Milch äußerst kritisch, habe meine Gewohnheiten überdacht und hoffe, dass ich Euch inspirieren konnte 🙂

Im nächsten Beitrag wird es um Calcium gehen, da Milch immer als großer Calcium-Lieferant bezeichnet wird. Ob dies tatsächlich so ist werde ich im nächsten Beitrag thematisieren.

 

 

 

Meine Informationen habe ich frei aus dem Internet und verschiedenen Büchern entnommen. Es wird hierfür keine Haftung übernommen.

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